We celebrate 2026: 400 Jahre Christina von Schweden
Werke von Arcangelo Corelli, Georg Friedrich Händel, Bernardo Pasquini, Agostino Steffani & Giuseppe Valentini
Im Rheinland ist einmal keinmal, zweimal schon eine Tradition – Concerto Köln ist erneut am 3. Advent im Zeughaus zu erleben und stimmt auf die Festtage ein.
Zum 40-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr hat sich Concerto Köln das Feiern auf die Fahne geschrieben. Es sollte nicht nur an einem Tag, sondern ein ganzes Jahrzehnt lang gefeiert werden. Bis zum 50. Jubiläum widmet das Ensemble jede Saison einer prägenden Persönlichkeit oder einem musikhistorischen Wendepunkt – und lädt dazu ein, Musik nicht nur zu hören, sondern in ihren kulturellen Zusammenhängen neu zu entdecken. Raus aus dem musealen Raum und rein in die Gegenwart; lebendig, aktuell und zugänglich für alle, das ist der Anspruch von Concerto Köln.
Dieses Jahr richtet sich der Blick auf die römische Accademia dell’Arcadia, jenen 1690 gegründeten Gelehrten- und Künstler*innenkreis, der das kulturelle Leben Europas nachhaltig prägte. Im Mittelpunkt steht Christina von Schweden, die nach ihrer Abdankung Rom zu ihrer Wahlheimat machte und dort als außergewöhnliche Förderin von Kunst, Musik und Wissenschaft zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten ihrer Zeit wurde. Ihr ist dieses Programm gewidmet – und mit ihr einer Idee von Arkadien, die weit mehr war als ein idyllischer Sehnsuchtsort: ein europäisches Netzwerk der Künste.
Auch Komponisten wie Arcangelo Corelli, Bernardo Pasquini, Giuseppe Valentini und Alessandro Scarlatti traten dem Dichter*innenzirkel Accademia dell’Arcadia bei. Zwischen Concerto grosso, Ouvertüre und virtuosen Solokonzerten entsteht ein facettenreiches Klangbild des europäischen Barock – italienisch im Ursprung, theatral im Ausdruck und weit über Rom hinaus wirkmächtig.
Begleitend zum Konzert stellt die Neusser Künstlerin Babette Lutz-Lorenz Werke im Zeughaus aus.
